Ein besonderer und bewegender Tag für die Schulgemeinschaft der Galileo-Schule Bexbach: In unserer Stadt wurden am Montag, dem 22.06.2026, erstmals Stolpersteine verlegt. Zehn Steine erinnern künftig an ehemalige Bürgerinnen und Bürger Bexbachs, die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung wurden.

Die Steine tragen die Namen von Franz Basler, Helene Dubi, Reinhard Hennes, Anna Kiefer, Theo Paul Kluding, Hildegard Maria Langguth, Martha Linn, Aloysius Omlor, Anton Käfer und Maria Schiestel.

Das Projekt geht auf die Reporter-AG der Galileo-Schule Bexbach zurück. Über einen Zeitraum von zwei Jahren recherchierten die Schülerinnen und Schüler intensiv zu den Lebensgeschichten der Opfer. Sie arbeiteten mit Archivmaterial, rekonstruierten Biografien und machten Schicksale sichtbar, die lange Zeit in Vergessenheit geraten waren.

Die feierliche Verlegung fand an einem zentralen Ort in Bexbach statt und wurde von zahlreichen Gästen begleitet. Unter ihnen waren Angehörige der Opfer, Bürgermeister Christian Prech, das Schulleitungsteam der Galileo-Schule, Vertreterinnen und Vertreter des Landesarchivs Saarbrücken und des Stadtarchivs Homburg sowie die Schulleiterin der Grundschule Bexbach.

Ein besonderer Dank gilt Herrn Mann von der Stolperstein-Initiative für die würdevolle Umsetzung der Verlegung.

Mit den Stolpersteinen wird den Opfern ihr Name, ihre Geschichte und ihr Platz im öffentlichen Gedächtnis zurückgegeben. Sie sind ein sichtbares Zeichen der Erinnerung – mitten in unserer Stadt.

Niemals vergessen.