Integration

Integration in der Schule - was ist das eigentlich?

Integration in der Schule meint grundsätzlich die gemeinsame Unterrichtung von beeinträchtigten  und nicht beeinträchtigten Kindern. Im Saarland wird schulische Integration so umgesetzt, dass ein Kind mit einer Beeinträchtigung eine Regelschule besucht und ein Förderschullehrer/innen das Kind und seine Lehrer stundenweise unterstützt. Man unterscheidet zwei Formen der Integration von Schüler/innen in der Regelschule, die sich aus den unterschiedlichen Unterrichtsansätzen ergeben, nämlich die zielgleiche Integration und die zieldifferente Integration.

Zielgleiche Integration

Bei zielgleicher Integration werden alle Schüler/innen nach dem Lehrplan der besuchten Regelschule unterrichtet. So werden z.B. Schüler/innen mit Hör- und Sehbeeinträchtigung, Sprachbeeinträchtigung, Beeinträchtigung im emotional-sozialen Bereich oder auch einer körperlichen Beeinträchtigung zielgleich (mit den nicht beeinträchtigten Schüler/innen) unterrichtet. Dies setzt voraus, dass das Kind mit den notwendigen Hilfsmitteln versorgt ist. Konkret: besondere Sehhilfen (Lichtverhältnisse etc.) für sehbeeintächtigte Kinder, technische Hörhilfen (z. B. Induktionsschleifen für drahtlose Hörgeräte) für die Kinder mit Hörbeeinträchtigung. In den Regelschulen erhalten Schüler/innen mit Beeinträchtigung sowie die sie unterrichtenden Lehrer stundenweise Hilfestellung durch einen Förderschullehrer.

Zieldifferente Integration

Bei zieldifferenter Integration werden Schüler/innen nach verschiedenen Rahmenrichtlinien unterrichtet. So werden z.B. Schüler/innen mit einer kognitiven Beeinträchtigung nach den Rahmenrichtlinien der Schule mit dem Förderschwerpunkt ganzheitliche Entwicklung oder Lernen unterrichtet. Der Unterricht kann  ebenfalls an Regelschulen mit stundenweiser Unterstützung durch Förderschullehrer/innen stattfinden. Zeugnisse enthalten den Vermerk, nach welchen Richtlinien der/die Schüler/innen unterrichtet werden.

Integration an der Galileo-Schule Bexbach (Gemeinschaftsschule/Gesamtschule)

An der Galileo-Schule Bexbach werden im Schuljahr 2013/2014 insgesamt 44 Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Förderschwerpunkten unterrichtet. Die integrative Betreuung wird dabei von vier Lehrerinnen des Förderzentrums Blieskastel geleistet, die eng mit den Elternhäusern, aber auch mit außerschulischen Trägern, zusammenarbeiten. Integrationshelfer, die beispielsweise ein Freiwilliges Soziales Jahr ableisten, helfen vor allem Kindern mit starken körperlichen Beeinträchtigungen während der gesamten Unterrichtszeit.

Die Galileo-Schule Bexbach verfügt

  • im Schuljahr 2013/2014 über vier Förderschullehrerinnen, die die Unterrichtung und Beratung übernehmen.
  • über zwei Integrationsräume, die während der Unterrichtszeit zur individuellen Unterrichtung genutzt werden können.
  • über eine Cafeteria, die durch eine Rollstuhlrampe behindertengerecht ausgestattet wurde.
  • über einen Fahrstuhl im Hauptgebäude: Alle Klassenräume und  Fachräume sind auch für gehbehinderte Schüler problemlos zu erreichen.
  • über mehrere Räume mit Akustikdecken, die die Unterrichtung hörbeeinträchtigter Kinder erleichtern.
  • über zwei behindertengerechte Toiletten (eine der Toiletten ist zusätzlich mit einer Krankenliege ausgestattet).
  • über zwei Behindertenparkplätze neben dem Haupteingang: Gehbehinderte Schüler und Schülerinnen können direkt an der Schule ein- und aussteigen.

Haben Sie Rückfragen zum Thema Integration an der Gesamtschule Bexbach?

Für Auskünfte zum Thema Integration steht Ihnen gerne Steffi Philippi (Didaktikleiterin) zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich zur Terminvereinbarung an das Sekretariat (06826/93290).